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20 Jahre Seniorenzentrum St. Peter Mülheim-Kärlich


(Bericht aus dem Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Weißenthurm)

Am 16.Juli feierte das Seniorenzentrum St Peter, dessen Eröffnung am 1. März 2002 stattfand, sein 20-jähriges Jubiläum. Eine feierliche Andacht in der Cafeteria der Einrichtung, die durch die evangelische Pfarrerin, Frau Stahlecker-Burscheid, abgehalten wurde, stellte einen würdevollen Einstieg in das Jubiläumsfest dar.
 
Dem anschließenden Sektempfang folgten eine kurze Begrüßungsrede durch Ursula Ewens, der Einrichtungsleiterin, danach Ansprachen durch den Stadtbürgermeister Gerd Harner, den Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Przybylla, den Geschäftsführer der Katharina Kasper Holding Manfred Sunderhaus und Oswald Senner, den Vorsitzenden des Fördervereins Seniorenzentrum Mülheim-Kärlich.
 
Im Anschluss daran hielt Frau Ewens, die die Fäden des St. Peter seit dem ersten Tag fest in der Hand hat, eine bewegende Rede, in der sie von den Anfängen des Seniorenheims berichtete. Sie verglich es mit Kräutern, die man setzen und pflegen muss, damit sie wachsen und gedeihen können und bedankte sich bei den Bewohnern, dem Heimbeirat, beim Förderverein, bei den Ehrenamtlichen, bei den Pfarreien, die regelmäßige Gottesdienste in der Einrichtung ermöglichen, bei den Mitarbeitern und bei allen, die in irgendeiner Form dazu beitragen, dass das Leben im St. Peter „rundläuft“. Besondere Erwähnung fand an diesem Jubiläumsfest Sabrina Vogel, die Küchenchefin, die mit ihren Vorbereitungen schon Tage im Voraus beschäftigt war, damit an diesem besonderen Tag auch wirklich alles stimmig verlief und die Gäste auch kulinarisch zufrieden gestellt werden konnten.
  
Und schließlich trat Anja Gehrig, die die Nachfolge von Frau Ewens antreten soll, wenn die-se sich in den Ruhestand begibt, ans Rednerpult und führte auf, wie viele Jahrzehnte, Monate, Wochen, Tage, Stunden, Minuten, Sekunden und somit Momente 20 Jahre beinhalten und bedankte sich im Namen der gesamten Belegschaft bei der Mannschaftskapitänin Ursula Ewens.
Schließlich wurde das Buffet eröffnet und jeder konnte sich bedienen, oder auch bedienen lassen.
Und zwischen all den Reden, den Gratulationen, den Gesprächen, dem Smalltalk usw. sorgten Markus Lambrecht auf dem Klavier und Thilo Willach auf dem Saxophon dafür, dass auch die musikalische Unterhaltung nicht zu kurz kam.


Grußwort des Vorsitzenden des Fördervereins Oswald Senner

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
 
sehr geehrte Damen und Herren,
vor 20 Jahren wurde am 1. März 2002 dieses Seniorenzentrum eröffnet und die Möglichkeit geschaffen, pflegebedürftige Menschen aus der Heimat hier wohnen zu lassen.
Schon 10 Jahre vorher, also vor 30 Jahren gingen Mülheim-Kärlicher Kolpinger am 7. Februar 1992 an die Presse und schlugen der Großgemeinde eine solche Einrichtung vor, um „Pflegebedürftige nicht zu verpflanzen“.
Vor 30 Jahren machten sich Kolpinger wie Severin Hidien für die Idee und später Heinrich Horschel vom Caritasverband Koblenz für die bauliche Umsetzung stark.
Wer sich für etwas einsetzt, muss auch für das Gelingen sorgen. Also gründeten vorwiegend Kolpinger am 4. April 2001, rund ein Jahr vor der Eröffnung dieses Hauses einen Förderverein, dem ich als Vorsitzender seither dienen darf.
Der Förderverein hat heute rund 100 Mitglieder und viele aktive Ehrenamtliche, die sich bis zur Pandemie Mitte 2019 umfangreich engagierten.
Wir waren mehrmals mit dem Schiff auf dem Rhein unterwegs, waren 5 mal auf der BUGA und besuchten mit Spezialbussen Orte wie Ehrenbreitstein, Andernach und Maria-Laach.
Wir spielten und bastelten.
Wir feierten Gottesdienst auch mit vielen externen Gästen in diesem Raum, der an besonderen Tagen bis auf den letzten Platz besetzt war.
Dann kam die Pandemie. Ehrenamtliche Arbeit war nicht mehr möglich bis Mitte des Jahres 2021
Heute sitzen wir wieder nach Impf- und Schutzmaßnahmen bei Klatsch und Tratsch und beim Stammtisch regelmäßig zusammen und zeigen Lichtbildervorträge.
Und die Nachtigallen von St. Peter singen wieder ihre alten Lieder.
Wir feiern wieder Gottesdienste am 1. und 3. Samstag im Monat und praktizieren Ökumene.
Wir besuchen regelmäßig das Stadtmuseum und gönnen uns im Museumskaffee ein Eis oder ein Stück Kuchen.
Die Menschen in unserem Seniorenzentrum stehen beim Förderverein im Mittelpunkt.
Sie sind mir persönlich zu einem Fan-Club geworden, wie eine Mitarbeiterin des Hauses es liebevoll nannte.
Dabei handeln wir im Sinne Adolf Kolpings, der meinte: „Ich kann dir tragen helfen, denn geteilte Last ist halbe Last.“

·         Wir wollen  „tragen helfen“, wie Simon von Cyrene Jesus half, das Kreuz zu tragen.
·         Wir schenken den Menschen, die hier wohnen und leben,  Mittel für sinnvolle Investitionen.
·         Doch was nützen alle diese Gaben, wenn wir füreinander keine Zeit mehr haben.
·         Deshalb schenken wir nicht alle möglichen Gaben.
·         Wir schenken auch, was die meisten nicht haben:
·         Wir schenken den Menschen, die hier wohnen Zeit, sich zu freuen und zu lachen,
·         und wenn man die Zeit nützt, kann man was draus machen.
Zu diesem Jubiläum komme ich nicht nur mit Zeit und einem Grußwort.
Ich überbringe im Namen des Vorstandes zwei Eismaschinen, damit die Bewohner die heiße Jahreszeit besser ertragen können!

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.


10.11.2022
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