2014 - Webseite der Kolpingsfamilie Mülheim

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2014

Archiv

Auffrischungskurs in 1. Hilfe

Für das 1. Halbjahr 2014 bietet die Kolpingsfamilie Mülheim einen 2-teiligen Auffrischungskurs in der 1. Hilfe an.

Folgende Termine sind vorgesehen:

1. Teil: Donnerstag, der 20.3.2014 von 16:00 bis 18:00 Uhr
2. Teil: Donnerstag, der 25.3.2014 von 16:00 bis 18:00 Uhr

Veranstaltungsort ist das Pfarrheim in der Bassenheimer Straße.

Da die Durchführung nur bei ausreichender Beteiligung möglich ist, bitten wir um Rückmeldung, ob Interesse an einer Beteiligung besteht. Hinweis:
Die Ausstellung einer Teilnahme-Bestätigung als Voraussetzung für den Erwerb des Führerscheines ist nicht möglich!

Ansprechpartner: Oswald Senner,   02630/4789.

Wie entsteht eigentlich unsere Zeitung?

Die Kolpingsfamilie hatte zu einer Informationsveranstaltung im Druckhaus der Rhein-Zeitung
am Dienstag, 15. April 2014 eingeladen und ca. 25 Personen waren der Einladung zu dieser außergewöhnlich interessanten Excursion gefolgt.

Folgende Pressemitteilung erschien bei "Wir von Hier"


Wie entsteht eigentlich unsere Zeitung? Schwarz auf Weiß und jeden morgen frisch!

Unter diesem Motto hatte die Kolpingsfamilie Mülheim in das neue Druckhaus der Rhein-Zeitung eingeladen. Alle konnten in einem hoch modernen, ja fast sterilen Gebäude den Druck der Tageszeitung verfolgen. Im Papierlager warteten tonnenweise mehrere Meter hochgestapelte Papierrollen auf ihren Zugriff. Mitarbeiter waren hier Fehlanzeige. Bei Bedarf stehen maschinelle vorprogrammierte Transporthelfer zur Stelle, die automatisch zugreifen. Die Gestaltung der Druckvorlagen erfolgt am PC anhand der von der Redaktion gelieferten Inhalte. Auch der anschließende Druck auf Endlospapier, die Schneide- und Faltarbeiten laufen maschinell ab. Beeindruckend wurde es, wenn sich gegen 21.15 Uhr die Laufbänder in Bewegung setzen und an jeder Halterung die fertige Zeitung transportiert wird. Erst dann werden wieder Mitarbeiter benötigt, die für die Endkontrolle und den Versand zuständig sind. Vorsitzender Werner Baltes brachte mit Respekt die Achtung der Teilnehmer an der hervorragenden Leistung und den Dank für die Bewirtung zum Ausdruck.

Winterwanderung an die Kärlicher Tongrube

Schon die Römer fanden den blauen Ton in unserer Umgebung und verarbeiteten ihn in mehreren Töpferwerkstätten bei der Siedlung "Am Guten Mann", direkt am Rhein gelegen, zu wertvollen Keramikprodukten. Die Keramikware nimmt nach dem Brand eine gelbliche Farbe an und war zur Römerzeit ein beliebter Exportschlager, wie Funde aus römischen Niederlassungen bis Xanten und moselaufwärts bis nach Gallien bestätigen. Auch seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in der Gemarkung von Mülheim und Kärlich und wird heute noch in Kärlich Ton industriell abgebaut und vermarktet.

Am Sonntag, den 19. Januar 2014 führte die Winterwanderung der Kolpingsfamilie Mülheim auf den Kärlicher Berg. Geschäftsführer der Kärlicher Ton- und Schamottewerke Mannheim & Co. KG
Wolfgang Mannheim erläuterte auf der interessanten Führung die Entstehungsgeschichte, den Abbau , Verarbeitung und Vermarktung des Rohstoffes Ton aus der Kärlicher Tongrube. Dabei ging er besonders auf die lange Famiientradition des Unternehmens sowie auf die einzigartigen Eigenschaften des hier geförderten Blautons ein.
Anschließend traf man sich zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Pfarrsaal in der Bassenheimer Straße. Eine rundum gelungene Veranstaltung.

Impressionen Winterwanderung 2014

Fotos: Günther Mallmann

Kolping-Besuchergruppe im Andernacher Mariendom

Klein, aber fein war die Besuchergruppe der Kolpingsfamilie Mülheim, die sich die Besichtigung des Mariendomes Andernach unter fachkundiger Führung vorgenommen hatte. Die mächtige Emporenkirche, die im 13. Jahrhundert im rheinischen Übergangsstil erbaut wurde, ist an der Stelle des römischen Kastells Antunacum in der Nähe der mittelalterlichen Stadtmauer erbaut worden. Sie war Bischofskirche und Stadtkirche zugleich und wird deshalb im Volksmund gerne "Mariendom" genannt. Besonders beeindruckte bei der Besichtigung die Kreuzigungsgruppe über dem südlichen Eingangsportal, die fast gänzlich verblasst unter dem Relief der Verehrung des Lamm Gottes zu erkennen ist. Im Kircheninnern imponierten die mächtigen Emporen auf dem 1. Stock, der höher liegende Chorbereich und die kräftigen Farben der be-eindruckenden älteren und neueren Malereien. Auch über besondere Schätze, die aus dem Kloster Maria Laach infolge der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts in den Mariendom gelangten, z. B. die prächtige Kanzel und wertvolle Teile der Kom-munionbank verfügt der Mariendom.

Bilderserie siehe unten, Fotos von O.Senner und D.Schneider

17.08.2018
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