2015 - Webseite der Kolpingsfamilie Mülheim

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2015

Archiv
Festgottesdienst zum 150. Todestag des Seligen Adolph Kolping

Klein war die Kolping-Gruppe, die am 4. Dezember 2015 zum Kolping-Gedenktag nach Köln angereist war, weil man einen Ansturm auf die Minoritenkirche in Köln befürchtete, in der Adolph Kolping begraben liegt und in der man mit dem Kölner Kardinal Woelki sich an den 150. Todestag des Sozialreformers erinnerte. In der Tat war die Minoritenkirche gut besetzt und die Kolpinger aus den Bezirken Weißenthurm und Engers-Kunostein saßen ganz vorne hinter den Ehrengästen. Es war ein feierlicher Gottesdienst, den der Generalpräses, der Bundespräses und viele andere Präsides mit zelebrierten, vgl. Foto. Auch mehr als 30 Kolping-Banner aus den unterschiedlichsten Regionen, vertreten war auch die Schweiz, füllten den Raum im Chorbereich hinter dem Altar. Leichte Verwirrung stiftete die Aussage des Protektors des Kolpingwerkes, Kardinal Woelki, der den Grund des Festgottesdienstes mal mit dem 150. Geburtstag und mal mit dem 150. Todestag Kolpings begründete. Er hatte ja nicht ganz unrecht, zumal beide Versionen als Fußnote mehrmals im Textblatt für den Festgottesdienst abgedruckt waren und man die Verwirrung dem Herausgeber des Blattes zu verdanken hatte. Dem Verfasser dieses Berichtes fiel der christliche Spruch ein "Geboren, um zu sterben; gestorben, um zu leben" und so rettete sich der Kardinal aus dem Widerspruch, dass jedenfalls Adolph Kolping und sein weltweites Werk weiterlebt, auch wenn der Gründer vor 150 Jahren gestorben ist.
An diesem winterlichen Festtag in Köln zeigte auch die Sonne ihr freundliches Gesicht und ermöglichte Fotos der Kolpingvertreter aus dem Gebiet Koblenz vor dem Denkmal des Gesellenvaters und vor dem Eingang der Minoritenkirche.

Bericht und Fotos: Oswald Senner

Kolpinger des Bezirkes Weißenthurm besuchten den rheinland-pfälzischen Landtag

MdL Josef Dötsch hatte zu einem Besuch in Mainz mit einem ansprechenden Rahmenprogramm eingeladen.

Kolpinger aus Kärlich, Mülheim und Urmitz waren der Einladung des Landtagsabgeordneten Josef Dötsch nach Mainz gerne gefolgt. Es war wohl einer der letzten Besuche im alten Sitzungssaal des Landtages, der in dieser Form weitgehend den baulichen Gegebenheiten nach der Neubildung der Länder in der Mitte des letzten Jahrhunderts entspricht. Sicherheitsvorschriften, Fluchtwege und zugleich denkmalrechtliche Richtlinien sind, so Josef Dötsch, dabei zu beachten, da der Sitzungssaal im Gebäude des früheren kurfürstliche Schlosses untergebracht ist und die Außenfassade erhalten bleiben muss. Interessante Gespräche wurden mit dem Landtagsabgeordneten geführt, die auch die aktuelle Landespolitik zu Flüchtlingsfragen und die bevorstehende Landtagswahl betreffen. Zum Rahmenprogramm gehörten auch ein Besuch beim ZDF, der Gelegenheit gab, hinter die Kulissen des Fernsehsenders zu werfen, ein gemein-sames Mittagessen auf Kosten des Landtages und ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt rund um den Mainzer Dom.

Impressionen von der Fahrt nach Mainz


Fotos: Oswald Senner, Günther Mallmann
Die Vorteile einer barrierefreien Wohnung verdeutlicht
Winterwanderung der Kolpingfreunde aus Mülheim mit informativem Rahmenprogramm

Das Neubaugebiet „Steinrausch" in Mülheim-Kärlich, auf dem schicke und ansprechende Häuser aus dem Boden „wachsen", war Ziel der Kolpingfreunde aus Mülheim. Lobenswert war die Bereitschaft einer Bewohnerin, die Vorteile einer barrierefreien Wohnung zu zeigen. Erreichbarkeit der Stockwerke durch einen Aufzug, energiesparende Fußbodenheizung, bodengleich geflieste Duschen und die Vorrichtung für ein Notrufsystem rechtfertigen die Bezeichnung „Wohnen 60Plus". Hinzu kommt die zentrale Lage, die ein Aufsuchen von Geschäften für den täglichen Bedarf fußläufig sicherstellt.
Der kräftige Sturm am Wandertag zeigte auch einen nicht geplanten Nebeneffekt. Die Bambusstangen auf einem Baumschulenfeld am Eingang des Neubaugebietes, die als Stützstangen dienen, sorgten wie Panflöten für die musikalische Wegbegleitung. Interessant war auch die Geschichte eines Heiligenhäuschens am Ende der Bahnhofstraße. Eine Mülheimer Bauernfrau versprach dem Herrgott eine Kapelle zu errichten für den Fall, dass ihr im Krieg weilender zweiter Sohn gesund heimkehren würde. Der erste Sohn war bereits im Krieg gefallen. Ihr Wunsch sollte in Erfüllung gehen. Der zweite Sohn kehrte als Spätheimkehrer 1948 aus Russland zurück. Zum Dank wurde die Kapelle zu Ehren der Dreifaltigkeit gebaut und wird bis heute von den Nachkommen gepflegt und instand gehalten.


Im Anschluß an die Wanderung traf man sich Pfarrheim zum traditionellen Plausch mit Kaffee und Kuchen, wer wollte auch mit einem kleine Bierchen und einem herzhaften Stück Fleischwurst.

13. Juni 2015 Diözesanwallfahrt nach Wiebelskirchen - Blick auf Fatima

Die Wallfahrt des Kolping-Diözesanverbandes Trier führte über 100 Mitglieder, davon allein 50 aus Kärlich, Mülheim, Plaidt und Urmitz/Rhein, ins Saarländische Wiebelskirchen. In einer feierlichen Messe in der Kirche "Heilige Dreifaltigkeit" predigte Diözesanpräses Thomas, Gerber (Urmitz/Rhein) über die Erscheinungen von Fatima, zu denen die Pfarrei eine besondere Beziehung hat, das Weltgericht und die Barmherzigkeit Gottes. Nach dem Gottesdienst waren alle zum Kreuzweg eingeladen. Pfarrer Stefan Gerber, Priester vor Ort und Namensvetter des Diözesanpräses, stellte schließlich die interessanten Gemälde der Kirche vor. Sie gehen auf den Malerpastor Christoph März aus Eschfeld/Eifel zurück, der Wände und Decken mit Bildern und Geschichten aus der Bibel bis zum Jahr 1931 dekoriert hat. Die Fotos von Oswald Senner zeigen die Mitfahrer aus dem Gebiet Koblenz und das Innere der Wiebelskirchener Pfarrkirche.

28 to Kleider gesammelt !

Die Kolping-Kleidersammelcontainer in Mülheim-Kärlich brachten auch 2015 wieder mit mehr als 28 to ein Rekordergebnis nach 21 to in 2014. Damit liegt Mülheim-Kärlich bistumsweit an dritter Stelle nach Andernach (29 to) und Neuwied (38 to). Der Erlös aus den gesammelten Kleidern betrug in Mülheim-Kärlich 1.361,76 €.
Wir erbitten auch weiterhin Ihre Kleiderspende zugunsten der Entwicklungshilfe sowie der Bildungs- und Sozialarbeit.

Standorte in Mülheim-Kärlich:
1. Parkplatz Friedhof, Bassenheimer Straße, Mülheim
2. Parkplatz Hoorweiher Straße, Mülheim
3. Parkplatz Kindergarten Kärlich


01.06.2018
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